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U-21-Trophy der Saison 2011/12

             

           

Challenge League Saison 2011/12

Trophy zur Förderung des Einsatzes von U-21 Spielern / Trophée pour la promotion des joueurs M-21

 

Letztes Spiel / dernier match

Total der Saison / totale de la saison 2011/12

 

Einsatz U-21-Spieler in Min. / alignement de M-21 en min.

Anzahl Spiele / nombre de matches

Einsatz U-21 in Min. / alignement de M-21 en min.

Anzahl U-21-Spieler pro Spiel im Durchschnitt / nombre moyen de joueurs M-21 alignés par match

FC Locarno

428

26

12378

5.29

FC Aarau

281

26

7751

3.31

FC Biel/Bienne

374

26

6340

2.71

Stade Nyonnais

345

26

5826

2.49

FC Wohlen

426

26

5624

2.40

SR Delémont

454

26

5623

2.40

SC Brühl

302

26

5339

2.28

AC Bellinzona

117

26

5060

2.16

FC Wil 1900

194

26

5050

2.16

SC Kriens

270

26

4969

2.12

Etoile Carouge FC

135

26

4297

1.84

FC Chiasso

191

26

3776

1.61

FC St. Gallen

90

26

3284

1.40

FC Winterthur

90

26

3099

1.32

FC Vaduz

246

26

2812

1.20

FC Lugano

90

26

2652

1.13

         

03.05.2012

       
 

 

Was ist die U-21-Trophy?

Mit der U-21-Trophy führt die SFL ein attraktives, transparentes System zur Nachwuchsförderung in der Challenge League ein. In der Rangliste werden die Einsatzminuten von U-21-Spielern pro Klub addiert. Die Tabelle zeigt also nach jeder Meisterschaftsrunde, welcher Klub am meisten junge Talente zum Einsatz kommen lässt. Der Förderpreis ist mit insgesamt 1.22 Million Franken dotiert. Davon werden Fr. 20'000.- als Prämie für den Sieger der U-21 Trophy ausgeschüttet.

Für die Trophy werden die Einsätze von U-21-Spielern (geboren nach dem 1.1.90) berücksichtigt, sofern sie unter die Kategorie der so genannten lokal ausgebildeten Spieler fallen. Diese Definition entspricht dem Konzept der «home trained players» der UEFA. Die Nationalität spielt keine Rolle. Als lokal ausgebildet gilt ein Spieler dann, wenn er zwischen dem 15. und 21. Altersjahr während mindestens dreier Jahre bei einem Klub des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV) gespielt hat. Grundbedingung für eine Auszahlung im Rahmen der Trophy ist weiter, dass ein Klub im Schnitt über die ganze Saison mindestens einen solchen U-21-Spieler pro Match (pro volle 90 Minuten) einsetzt (Wert: 1.0).

4 Mio. Fr. pro Saison für die Nachwuchsarbeit

Zentraler Pfeiler der Anstrengungen der SFL und ihrer heute 26 Klubs ist das Ausbildungslabel, das auf die Saison 1998/99 eingeführt wurde. Die Klubs der SFL werden aufgrund diverser Kriterien (Anzahl professionell beschäftigter Trainer, Ausbildungsstruktur und -planung) in Kategorien (Label 3, 2 und 1) eingeteilt. Die Kriterien werden von der Ausbildungskommission SFL/SFV laufend kontrolliert. Das Label bezieht sich auf die Kategorien der Elitejunioren-Mannschaften U-14, U-15, U-16, U-18 und U-21.

Eine aktuelle Analyse zeigt, dass die Klubs der SFL innerhalb des Schweizer Fussballs den deutlich grössten Anteil der Ausbildungsarbeit leisten. Mehr als 80 Prozent aller Teams aus den Kategorien U-16 und U-18 des Junioren-Spitzenfussball sowie der Kategorie U-21 (Nachwuchs-Mannschaften) werden von Klubs der Swiss Football League gestellt.

Nach Labelzugehörigkeit subventioniert die Liga gezielt die Ausbildung treibenden Klubs. Verstärkt setzt sie auf Labels für Kooperationen zwischen mehreren Klubs. Diese erlauben eine effizientere und kostengünstigere Nachwuchsarbeit. Die Label-Auszahlungen sollen helfen, die hohen Ausbildungskosten der Klubs respektive der Kooperationen zu decken. Insgesamt hat die Swiss Football League seit 1998/1999 unter dem Ausbildungslabel durchschnittlich knapp 4 Millionen Franken pro Saison in die Nachwuchsförderung bei ihren Klubs gesteckt.

Wichtige Unterstützung durch Sport-Toto
Damit fliesst rund ein Viertel sämtlicher Einnahmen der Swiss Football League zweckgebunden für die Nachwuchsförderung an die Klubs. Die SFL verdankt dies in erster Linie der finanziellen Unterstützung durch Sport-Toto in Höhe von rund 2,5 Millionen Franken pro Saison.

Ebenfalls für die Nachwuchsförderung wird ein Teil des Ertrages aus der Rechnung der Nationalmannschaft abgezweigt. Die Erfolge der Schweizer Nationalmannschaft der letzten Jahre sind neben den Investitionen des gesamten Verbandes vor allem auf die Ausbildungsanstrengungen von Liga und Profiklubs zurückzuführen.

Die internationale Entwicklung im Profifussball zeigt, dass die Nachwuchsförderung gerade in kleinen Ländern immer wieder überprüft werden muss. Die Verbesserung der Konzepte und der täglichen Arbeit muss ein laufender Prozess sein.

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